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04.12.2010
Sachsen-Anhalt, Kreistag Burgenland, Stadtrat Teuchern

Lesezeit: etwa 2 Minuten

NPD entscheidet Bürgermeisterwahl im Burgenlandkreis

Innenstaatssekretär Rüdiger Erben für Hetze gegen Rechts abgestraft
Eine gewaltige Klatsche hat Innenstaatsekretär Erben aktuell bei der Bürgermeisterwahl in der neu gegründeten Gemeinde Teuchern im Burgenlandkreis erfahren. Er hatte seine Rechnung nämlich ohne die NPD gemacht.
Seiner jahrelangen Hetzerei gegen die NPD hat er es zu verdanken, daß er, 2006 noch über den SPD-Listenplatz 3 in den Landtag von Sachsen-Anhalt gewählt, jetzt bei der Wahl des Bürgermeisters in der 8.000 Einwohner zählenden Gemeinde Teuchern mit 46,3% dem parteilosen Kandidaten Frank Puschendorf unterlegen ist, der 53,3% der abgegebenen Stimmen erhielt. Offensichtlich ein Resultat aus der Empfehlung des NPD-Kreistagsabgeordneten Andreas Karl, der bereits in der dritten Legislaturperiode in den Kreistag des Burgenlandkreises gewählt wurde.
Andreas Karl (Foto) hatte den Wählern in Teuchern empfohlen, ihre Stimme dem parteilosen Kandidaten zu geben, da sich Erben in den vergangenen Jahren immer sehr weit gegen die NPD aus dem Fenster gelehnt hatte. Der Burgenlandkreis ist in Sachsen-Anhalt eine NPD-Hochburg. Erst vor 3 Wochen hatte in der Gemeinde Laucha der NPD-Kreistagsabgeordnete Lutz Battke bei der Bürgermeisterwahl fast ein Viertel der Wählerstimmen geholt (24,2%). Die 7% Differenz zwischen Erben und Puschendorf sind somit absolut realistisch der Empfehlung Andreas Karls zuzurechnen.
Als verbissen kann man Erben dennoch bezeichnen, will er doch gleich nach seiner Niederlage in Teuchern bei der Bürgermeisterwahl in Hohenmölsen gegen den NPD-Kandidaten Andreas Karl antreten. Hier ist die Neuwahl erforderlich, da der bisher amtierende Bürgermeister kurz nach dem NPD-Bundesparteitag in dem Ort zurück getreten ist.
Ob Erben das psychisch durchstehen wird, ist momentan allerdings fraglich. Schließlich wollte er eigentlich sein Amt als Staatssekretär und die Aussicht auf eine Ministerkarriere für die Bürgermeisterschaft in der 8.000 Einwohner-Gemeinde eintauschen und versucht sich nun erneut zu verabschieden. Gerüchteweise soll er sich mit „seinem Chef“, dem Innenminister, überworfen haben. Aber auch die Landes-SPD, die am kommenden Sonntag die Liste zur anstehenden Landtagswahl am 20.03.2011 wählen will, gesteht Erben nur noch Listenplatz 19 zu. Ein Rückhalt in den eigenen Reihen ist ihm somit auch nicht mehr sicher und auf die Liste gewählt ist er auch noch nicht. Nach den vorhergegangenen Bürgermeisterwahlen im Mansfelder Grund und in Wanzleben, bei denen ebenfalls die SPD-Kandidaten verloren haben, wird sich die SPD überlegen müssen, ob Leute wie Erben, die sich besonders durch Hetze gegen volkstreue Kräfte hervortun, überhaupt noch tragbar sind.
Ein kleiner Vorgeschmack an alle etablierten Interessenvertreter war dieses Lehrstück überdies, können sich doch nun alle Hetzer schon mal darauf vorbereiten, wie ungemütlich es für sie wird, wenn die NPD am 20.März 2011 in den Landtag von Sachsen-Anhalt einzieht.

Verantwortlich:
Markus Walter
Pressesprecher
Abgeordneter im Stadtrat Pirmasens
 
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