kpv-npd.de

19.11.2010
Sachsen, Stadtrat Geithain

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Stadtratssitzung in Geithain läßt Übles erahnen

Was ist am 2.12. geplant? Schweigt Bürgermeisterin  Bauer weil sie die Wickenhainer Bürger verkaufen will?

Die Zuschauerränge platzten zur Geithainer Stadtratssitzung am 16.11. Sogar die Leipziger Volkszeitung hatte zuvor den Bürgerprotest aufgegriffen und die Stadträte sollten eigentlich Stellung zur Abwasserproblematik in Wickershain nehmen und Fragen der besorgten Bürger beantworten.

Doch gleich zu Beginn der Sitzung machte Bürgermeisterin Romy Bauer deutlich, daß dieses Thema nicht geplant sei und deswegen entfalle. Auch CDU-Fraktionschefin Sporbert stieg sofort darauf ein. Sie fühle sich unter Druck gesetzt. Eine Frechheit, wenn man bedenkt, daß zur Verbandssitzung am 2.12. eine Entscheidung fallen muss und die CDU noch keinen festen Standpunkt zum Thema haben will. Außerdem eine herbe Enttäuschung für die vielen Gäste, die nach dieser Sitzung wieder in die Ungewißheit entlassen wurden, wie es nun weiter geht. Es stellt sich an dieser Stelle die Frage, warum sich Bürgermeisterin Romy Bauer so massiv gegen eine Aussprache wehrt. Will sie etwa in der Verbandssitzung am 2.12. etwas Negatives für die Wickershainer Bürger beschließen und diese dann vor vollendete Tatsachen stellen?

Im Anschluss folgte ein Polizeibericht des Herrn Kabuttke der Direktion Westsachsen. Die Linke im Geithainer Rat forderte dies bereits mehrfach, um rechtsmotivierte Straftaten zu dramatisieren. Dieser Vorstoß hat sich jedoch als Eigentor entpuppt. Beim Verlesen der politisch-motivierten Straftaten im Geithainer Stadtgebiet wurden neben einer Beinahe-Tat und einigen Plakataktionen der Rechten vor allem einige gefährliche Körperverletzungen und Sachbeschädigungen auf Privathäuser durch Linksextreme aufgezählt. Insgesamt landet Geithain in der Aufklärungsrate von Straftaten mit 72,4 % ganz vorn. Ob das so bleibt ist allerdings fraglich, denn bis 2020 sollen die Personalbestände massivst abgebaut werden. Dafür herhalten muß der Volkstod im Osten und der angebliche Rückgang der Kriminalität bei antagonistisch gleichzeitigem Ansteigen der Polizeieinsätze. Die öffentliche Sicherheit und Ordnung kann somit zu Recht zukünftig in Frage gestellt werden. Im Übrigen wies Kabuttke noch einmal daraufhin, daß die Spontandemonstrationen der nationalen Jugend am 16. Oktober in Borna und Geithain vom Versammlungsgesetz gedeckt waren und somit nicht rechtswidrig sind.

In meiner Anfrage an die Stadtverwaltung wies ich darauf hin, daß mir bei meinem Besuch des Kriegerdenkmals und des Geithainer Friedhofs zum Volkstrauertag wiederholt bitter aufgestoßen ist, daß es leider keine Gedenktafel für die gefallenen  Helden der Stadt Geithain im zweiten Weltkrieg gibt. Ich bat darum, diesen traurigen Zustand zu beseitigen und erklärte mich gleichzeitig bereit, ein derartiges Vorhaben auch finanziell zu unterstützen.

Mit volkstreuen Grüßen

Ihr Manuel Tripp
Volksvertreter im Stadtrat Geithain

» Zur Hauptseite wechseln

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: