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23.09.2010
Sachsen, Stadtrat Geithain

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Der Rücktritt wird zum Volkssport

Dritter Rücktritt bei Geithainer Stadtratssitzung

Die 14. Sitzung des Geithainer Stadtrates war mit 12 anwesenden Ratsmitgliedern mehr als spärlich besucht. Nach der Abgabe des Kreistagsmandats von Bürgermeisterin Bauer und dem Rücktritt von Stadträtin Rosenhoff (ebenfalls CDU) scheint der Rückzug aus politischen Ämtern Mode zu werden. Nun möchte auch Frau Kerstin Weißinger (Fraktion der SED-Nachfolgepartei) aus dem Stradtrat zurücktreten. Freilich kann es Gründe geben, die Pflichten eines Ehrenamts nicht mehr einhalten zu können. Dennoch tritt derzeit eine massive Häufung auf. Wer für die linke Weißinger das Amt ersetzt, ist noch unklar.
Die kurze Tagesordnung wurde schnell abgearbeitet. Umso interessanter wurde der Tagesordnungspunkt “Anfragen der Stadträte”. Zunächst holte Ullrich Böhme (Linke) ein Exemplar der kürzlich von mir erschienenen Bürgerinformation “Geithainer Sprachrohr” hervor und monierte die Adresse meines Netzauftrittes www.stadtrat-geithain.de . Da der Stadtrat als Gesamtheit, wie auch alle übrigen Stadträte keine eigene Seite betreiben, war die Netzadresse eben frei. Die Aufregung ist daher wohl auf die vielen Besucher auf meiner Seite zurückzuführen.
 
Damit sind die Streitigkeiten um meine Person längst nicht vorbei. Nachdem Stadtrat Rudolph (UWG) in der LVZ über mich sagte, ich sei im Gegensatz zu vielen übrigen Stadträten gut vorbereitet in den Sitzungen, ist der Konflikt offen eskaliert. Sichtlich getroffen von dieser Aussage Rudolphs brachten alle ihre Empörung zum Ausdruck. Schmuck (WVWV) forderte sogar den Rücktritt Rudolphs. Rudolph beruft sich jedoch unbeeindruckt auf seine Meinungsfreiheit, die ihm natürlich zusteht. Zu guter Letzt wehrte sich die UWG nochmal gegen den Vorwurf Sporberts, mich letztes Jahr in den geheimen Ausschusswahlen gewählt zu haben. Auch dies scheinen die Stadträte noch nicht verkraftet zu haben und schieben sich nun gegenseitig den schwarzen Peter zu. Fakt ist jedoch, daß es Stadträte mit versteckten Symphatien aus anderen Fraktionen gab, die mich gewählt haben.
 
Im Anschluss stellte ich drei Anfragen an Frau Bauer. Unter anderem wollte ich von ihr wissen, ob es stimmt, daß bestimmten Personen, u.a. mir, keinen Zutritt mehr zum Syhraer Jugendclub gewährt wird. Mit schwammigen Formulierungen wich sie meiner Frage aus und entgegnete nach nochmaliger Nachfrage, das gehöre nicht hier her. Es erweckt den Anschein, daß Frau Bauer hier Menschen mit anderen Anschauungen völlig willkürlich und rechtswidrig aus öffentlichen Einrichtungen drängen möchte. Die DDR läßt grüßen!
 
Mit heimattreuen Grüßen
Ihr Manuel Tripp
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