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08.09.2010
Sachsen-Anhalt, Kreistag Burgenland

Lesezeit: etwa 1 Minute

Lutz Battke als Schiedsrichter bei Übungsspiel der F-Jugend Laucha gegen Naumburg

LSB-Präsident Silbersack kündigt "Null Toleranz" an und Innenministerium zeigt sich empört

Nachdem der Schornsteinfegermeister und Kreistagsabgeordnete aus dem Burgenlandkreis Lutz Battke bereits vor einem Monat als Nachwuchstrainer seines Amtes enthoben wurde, überschlagen sich nun erneut die Meldungen, weil er bei einem Übungsspiel zwischen der F-Jugend des BSC 99 Laucha und Naumburg 05 als Schiedrichter eingesetzt wurde. Im Gegensatz zu offiziellen Vertretern solidarisieren sich mittlerweile immer mehr Bürger mit Battke, dessen Trainerposten seitdem unbesetzt ist.
So kündigt der LSB-Präsident Silbersack eine „Null-Toleranz-Politik“ und eine Änderung der Satzung an, nach der „rechtsextreme Tendenzen“ Grundlage für den Ausschluß von Vereinen aus dem Landessportbund sein sollen. So schnell werfen Gutmenschen ihre Forderungen nach Toleranz über Bord.
Die Antworten auf die Fragen, was an einem Schiedsrichtereinsatz rechtsextrem sein soll und wie und wer bestimmen soll, was rechtsextreme Tendenzen eines Vereins sind, blieb er dabei schuldig.
Fakt ist, daß bei Übungsspielen wie am Samstag Schiedsrichter nicht offiziell angesetzt, sondern eher auf Zuruf eingesetzt werden. Da beide Vereine mit dem Einsatz von Battke einverstanden waren, sind somit eher totalitäre Tendenzen bei denen zu erkennen, die jetzt Druck auf den Lauchaer Fußballverein ausüben wollen. Hierzu gehören neben Silbersack Staatssekretär Erben (SPD) und die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Unstruttal, Jana Grandi (CDU), die hierzu sagte: "Er hat weder am Spielfeldrand als Trainer noch auf dem Spielfeld als Schiedsrichter etwas zu suchen."
Verfasser: Markus Walter
Stellv. Pressesprecher
Volksvertreter im Stadtrat Pirmasens
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