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16.10.2003
Bayern, Stadtrat Nürnberg

Lesezeit: etwa 1 Minute

Redebeitrag zum Antrag „Ausbildungsplätze-Situation in Nürnberg“, am 16.10.03 im Schulausschuss

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem der Stadtrat in seiner Sitzung vom 23.Juli erstmals über die damals aktuelle Ausbildungsplatz-Situation informiert wurde, war zugesichert und auch folgerichtig, dass nach Beginn des Ausbildungsjahres eine erneute Information des Stadtrates erfolgen würde.

Ich bin deshalb sehr erstaunt, dass man dem Thema nunmehr nur noch Bedeutung für den Schulausschuss beimisst. Auch mein Antrag war mir ursprünglich für die Behandlung im Stadtrat bestätigt. Die Stadtratssitzungen sind keineswegs so zeitlich überfrachtet, dass solche wichtigen Angelegenheiten nicht in den Sitzungen behandelt werden könnten.

Die vorliegende Stellungnahme der Verwaltung ist, was meinen Antrag anbetrifft, unzureichend und unvollständig. Ich hatte Auskunft auch über die Zahl der bereits fertig ausgebildeten Lehrlinge verlangt, die im Anschluss an ihre Ausbildung keinen Arbeitsvertrag erhielten und sich arbeitslos melden mussten. So könnte festgestellt werden, ob die Betriebe bereits über den Bedarf ausbilden oder noch freie Kapazitäten vorhanden sein müssen. Ich habe jedenfalls festgestellt, dass nach einer Ausbildung oftmals die Arbeitslosigkeit folgt und bei den Unternehmen über den späteren Bedarf ausgebildet wird. Desweiteren wollte ich Auskunft über die Zahl der nichtdeutschen Ausbildungsplatz-Bewerber, um festzustellen, ob es zwischen fehlenden Ausbildungsstellen und der Einwanderung einen Zusammenhang gibt. Denn auch der Nachwuchs der Einwanderer begehrt ja sicherlich einen Ausbildungsplatz. Das es hier einen Zusammenhang gibt ist wahrscheinlich, denn die Zahl der ausländischen Schulabgänger ohne Abschuss ist hoch, die Zahl der ausländischen Arbeitslosen auch, und bei der Zahl der ausländischen Sozialhilfeempfänger liegt Nürnberg inzwischen an der Spitze aller deutschen Großstädte. Ein Drittel von Hilfeempfängern zum Lebensunterhalt sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.


Eine umfassende Antwort wurde in der Sitzung nicht gegeben - Man konnte oder wollte nicht. Nach mehrmaligem Reklamieren wurde dann eine schriftliche Antwort in Aussicht gestellt.

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