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06.01.2010
Sachsen, Stadtrat Leipzig

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Leipzig Entlassung Wasserwerke 2

„Herr Jung, Sie sind unfähig!“

Wird der Leipziger OB Jung zum Pannenmann Deutschlands? 

OB Jung und seine Leipziger Stadtverwaltung haben im zurückliegenden halben Jahr eine beeindruckende Pannenserie hingelegt. Zuerst mißlangdie Kommunalwahl, die daraufhin auf Anweisung der Rechtsaufsicht teilweise wiederholt werden mußte. Als es dann im Oktober endlich zur Konstituierung des neuen Stadtrates kam, stellte sich heraus, daß diese katastrophal vorbereitet war. Auf die Idee, mit den NPD-Stadträten vorher zu sprechen, war OB Jung nicht gekommen, weshalb das Stadtoberhaupt völlig verdattert dastand, als die beiden NPD-Stadträte dem Einigungsverfahren zu den Ausschußwahlen widersprachen.

Weil das Leipziger Rathaus offenbar nicht einmal über eine Wahlkabine verfügte, blieb Jung daraufhin nichts anderes übrig, als die Sitzung abzubrechen und eine Woche später aufs neue anzusetzen.

Dann ließ sich der OB auch noch dabei erwischen, wie er im Rathaus mit linken Gewaltdemonstranten die Blockade einer NPD-Kundgebung besprach – diese Peinlichkeit kam bei einer Anhörung im Sächsischen Landtag ans Licht.

Um die übliche Silvesterrandale der Connewitzer Chaotenszene mit möglichst geringem Schaden für die Stadt zu überstehen, ließ Jung jüngst auch noch alle Glasscheiben aus den Straßenbahnhäuschen abmontieren, die Parkautomaten einpacken und massive Polizeikräfte aufmarschieren. Die Chaoten narrten den OB freilich und verschoben die Randale einfach um 48 Stunden, als die Sicherungsmaßnahmen längst wieder aufgehoben und die Polizeikräfte abgerückt saren.

Nun machen Jung überdies seine Nieten in Nadelstreifen schwerste Probleme. Zwei Tage vor Weihnachten entließ er die beiden Geschäftsführer der Leipziger Wasserwerke und mußte danach am Weihnachtstag nach gesetzlicher Vorgabe alle Stadträte mit einem Brief über diese Maßnahme informieren. Erst scheibchenweise stellt sich seitdem heraus, wie sehr die beiden Manager den Oberbürgermeister um die Fichte geführt haben. Als jüngste Maßnahme sah sich Jung nun veranlaßt, sogar Strafanzeige gegen seine ehemaligen Topmanager zu stellen – wegen Untreue.

Am Donnerstag steht dem OB nun ein weiterer peinlicher Gang bevor: er wird im Verwaltungsausschuß zu den Vorgängen Rede und Antwort stehen müssen.

Eines freilich steht jetzt schon fest: zu jedem gesetzwidrigen oder strafbaren Umgang mit Steuergeld gehört immer auch einer, der solche Verfehlungen durch mangelnde Kontrolle zuläßt. Zumindest dieses Versäumnis, das der Stadt Leipzig nach gegenwärtigem Kenntnisstand einen Verlust von mindestens zehn Millionen Euro eingebracht hat, wird OB Jung nicht von sich weisen können.

NPD-Stadtrat Rudi Gerhardt kommentierte Jungs beispiellose Pannenserie denn auch mit der konsequenten Forderung: „Herr Jung, treten Sie zurück - Sie sind unfähig, weiter an der Spitze dieser Stadt zu stehen!“

Hartmut Krien, KPV Vorsitzender

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