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01.12.2009
Sachsen, Sachsen, Stadtrat Strehla

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Strehla - Entspannung zwischen NPD und Evangelisch-Lutherischer Kirche in Sachsen?

Oberlandeskirchenrat Dr. Münchow prüft auf Anregung des Strehlaer NPD-Stadtrates Peter Schreiber Einbeziehung der Kirchgemeinde Strehla in den geplanten Lutherweg

Der Strehlaer NPD-Stadtrat Peter Schreiber zeigte sich erfreut und angenehm überrascht über die Antwort, die er aus dem Landeskirchenamt in Dresden dieser Tage auf seine Initiative zur Einbeziehung der Kirchgemeinde Strehla in den geplanten Lutherweg erhalten hatte.

Oberlandeskirchenrat Dr. Münchow schrieb am 25.11.09 zwar, daß die „Wegführung des Lutherweges“ sich auf die Hauptwege zu konzentrieren habe, die Martin Luther und die Reformation genutzt haben. Gleichzeitig stellt er jedoch in Aussicht, daß „bei weiteren Beratungen“ die Anfrage und Anregung Schreibers mit zur Sprache kommen werde. „Unsererseits werden wir mit Bezug auf Ihre Anfrage die Gemeinde Strehla und die Ev.-Luth. Kirchgemeinde über den Sachstand zum Lutherweg informieren.“

Nachdem erst am 20.11. die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, auf einer Tagung der Gewerkschaft der Polizei ihr „Unverständnis“ darüber geäußert hatte, daß die NPD immer noch nicht verboten sei, scheint nun, so Peter Schreiber, Oberlandeskirchenrat Dr. Münchow einen eigenen, „sächsischen Weg“ im Umgang mit der NPD einschlagen zu wollen, der dem Ausgrenzungskurs der EKD gegen NPD-Mitglieder, -Mandatsträger und –Anhänger offenbar entgegensteht.

In seinem Schreiben vom 17. November 2009 hatte der NPD-Stadtrat für Strehla als weiteren Meilenstein im Verlauf des Lutherweges unter anderem mit folgenden Worten geworben:

„Ehrlicherweise sei vorangestellt, daß ich selbst kein Mitglied ihrer Kirche bin. Ungeachtet dessen halte ich es jedoch für wichtig, die Religionsgeschichte unseres Volkes und das reiche kulturelle Erbe unseres Landes unseren Landsleuten nahezubringen.
Dazu gehört in besonderem Maße die Rolle der Reformation als wichtige Emanzipationsbewegung und die Leistungen Martin Luthers als Erneuerer des christlichen Glaubens und Wegbereiter einer von Rom unabhängigen Kirche und eines freieren Deutschlands. Dies und die Fürsorge für meine Wahlheimatstadt Strehla, in deren Stadtrat ich die Ehre habe, vertreten zu sein, veranlassen mich dazu, mit diesem Schreiben Ihre geschätzte Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Kirchgemeinde Strehla zu lenken.“

Mit dem Hinweis auf den frühen Einzug der Reformation und die Umwandlung der vordem katholischen Kirche in eine evangelisch-lutherische im Jahre 1539, die Nähe Strehlas zu Torgau, der „Wiege der Reformation“ und der Hervorhebung der einzigartigen tönernen Kanzel in der Strehlaer Kirche aus dem Jahre 1565 wirbt Schreiber in seiner Initiative für die Stadt und Kirchgemeinde Strehla.

Peter Schreiber, Stadtrat in Strehla

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